KiWu und Depression

Kinderwunsch: depressive Verstimmung oder Depression?
Depressionen und depressive Verstimmungen sind häufig die Folge von unerfülltem Kinderwunsch. Schon wieder hast du deine Periode bekommen, schon wieder ist ein Zyklus verstrichen, der ins Leere lief. Dabei hattet ihr fleißig Bienchen gesetzt und auch deine Temperaturkurve hat so vielversprechend ausgesehen.

Depressionen und depressive Verstimmungen sind häufig die Folge von unerfülltem Kinderwunsch.

Kennst du das: Schon wieder hast du deine Periode bekommen, schon wieder ist ein Zyklus verstrichen, der ins Leere lief. Dabei hattet ihr fleißig Bienchen gesetzt und auch deine Temperaturkurve hat so vielversprechend ausgesehen.

Du bist traurig, eine kleine Welt ist in dir zusammengebrochen.

Und der Gedanke, dass es niemals klappen könnte, macht dich hilflos und unendlich traurig.

Im Job funktionierst du nur noch und auch deine Hobbies machen dir irgendwie keinen Spaß mehr.

Kann es wirklich sein, dass du jetzt auch noch eine Depression hast?

Unterschied Depression – depressive Verstimmung

Von einer depressiven Verstimmung spricht man, wenn du relativ kurzzeitig traurig und niedergeschlagen bist. Du kämpfst mit der Enttäuschung und dem Druck, den dein Kinderwunsch verursacht. Bestimmte Situationen triggern dich und du fühlst dich schlecht. Zum Beispiel erfährst du, dass eine Freundin schon wieder schwanger ist – das verletzt dich, obwohl du dich für sie freuen möchtest. Deine Schuldgefühle verstärken deine negativen Emotionen noch zusätzlich.

Es kann sein, dass du dich antriebslos fühlst. Gemeinsam mit einer gewissen Hoffnungslosigkeit sieht die Welt grau aus und du spürst, dass du hilflos bist.

Wenn dieser Zustand aber irgendwann vorbeigeht, spricht man von einer depressiven Verstimmung.

Denn die Dauer ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal: Depressionen ziehen sich über Wochen, Monate, Jahre. Und Depressionen sind eine klinische Diagnose. Sie beeinträchtigen deine Lebensqualität massiv. Bei einer Depression steht nicht die Traurigkeit an sich im Vordergrund, sondern hier ist die Antriebslosigkeit und Kraftlosigkeit, deinen Alltag zu bewältigen, ein Hinweis. Schlafstörungen, Appetitverlust, Suizidgedanken sind weitere Symptome und Warnsignale bei einer Depression.

Wichtig sind hier 2 wesentliche Punkte:

  • Aus einer depressiven Verstimmung kann eine Depression werden, wenn du nichts dagegen tust. Der chronische KiWu-Stress und die ständige Enttäuschung, die Selbstzweifel und die Hoffnungslosigkeit können sich zu einer handfesten Depression auswachsen.
  • Eine Depression gehört in die Hände eines Psychiaters oder eines Psychotherapeuten!

Beides, depressive Verstimmungen und Depressionen können negative Auswirkungen auf deine Fruchtbarkeit haben.

Chronischer Stress und Depressionen wirken sich auf deinen Hormonspiegel aus und der ständig erhöhte Cortsolspiegel bringt auch denen restlichen Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht. Das verhindert erfolgreich, dass du schwanger wirst.

Außerdem kann es sein, dass du dich weniger bewegst und ungesunde Dinge isst und trinkst, viel rauchst und keine frische Luft und keine Sonne mehr abbekommst, wenn du dich zurückziehst und ständig einigelst. Dass das nicht gerade Fruchtbarkeit fördernd ist, liegt auf der Hand.

Zu guter Letzt leidet vermutlich auch deine Partnerschaft unter deiner depressiven Verstimmung oder Depression. Kommunikationsprobleme, emotionale Distanz, Entfremdung können die Folge sein. Für das Projekt Baby ist das wohl gar nicht gut.

Falls du den Verdacht hast, dass du eine Depression entwickelst oder entwickeln könntest, sprich am besten mit einem Experten darüber. Denn es geht um deine Gesundheit!

Stephanie Cekon, Kinderwunschcoach

Stephanie Cekon, Kinderwunschcoach

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